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Krebsvorsorge beim Urologen

Die Früherkennung urologischer Krebserkrankungen (Tumore) – insbesondere der Prostata – ist ein zentraler Schwerpunkt der Urologischen Praxis Dr. Lessel in Magdeburg. Der Therapieerfolg bei einer Tumorerkrankung hängt ganz wesentlich davon ab, wie frühzeitig diese entdeckt wird. Hier informieren wir Sie vorab über die Möglichkeiten und Grenzen der Krebsvorsorge (Krebsfrüherkennung). Unser Praxisteam berät Sie gern persönlich, welche Vorsorgeleistungen konkret für Sie sinnvoll sein könnten.

  • Vorsorgeleistungen Praxis Dr. Lessel

    In unserer Praxis bieten wir Ihnen unter anderem:

    • Untersuchungen zur gesetzliche Krebsvorsorge und erweiterte Krebsvorsorge (Krebsfrüherkennung) der Prostata
    • Gesundheitscheck des Mannes (mit Untersuchungen der Nieren und Blase – zum Beispiel zum Ausschluss von Nierenerkrankungen oder Tumoren der Blase, besonders bei Rauchern)
    • urologischer, andrologischer Gesundheitscheck des älterwerdenden Mannes
    • urologischer Gesundheitscheck der Frau
  • Gesetzliche Krebsvorsorge Prostata

    Der § 25 des SGB V (Sozialgesetzbuch) regelt die gesetzliche Krebsfrüherkennung der Prostata:

    Hier wird Männern ab dem 45. Lebensjahr die regelmäßige (einmal jährliche) Untersuchung der Prostata durch Abtastung der Prostata durch den Enddarm empfohlen. Die Kosten für diese Untersuchung übernimmt Ihre gesetzliche Krankenversicherung. Auch als privat Versicherter haben Sie Anspruch auf diese Krebsfrüherkennung.

  • Erweiterte Krebsvorsorge Prostata, Nieren, Blase

    Unabhängig von der gesetzlich geregelten Krebsvorsorge bieten wir unseren Patienten folgende Zusatzuntersuchungen an:

      • zum Beispiel bei einer Erektionsschwäche (erektile Dysfunktion)
      • bei Störungen des Hormonhaushaltes des älter werdenden Mannes
      • und zahlreiche weitere Untersuchungen zur Diagnostik und Therapie urologischer, onkologischer und andrologischer Erkrankungen

    Leider sind nicht alle aufgeführten Untersuchungen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Unser Praxisteam berät Sie ausführlich über Ihre Möglichkeiten sowie über die Kosten der genannten Wahlleistungen.

  • Risikoadaptiertes PSA-Screening

    Die Aussagekraft des Abtastens ist leider sehr begrenzt. Die alleinige digital-rektale Untersuchung der Prostata, ohne Bestimmung des PSA-Wertes (Prostata-spezifisches Antigen), ist als Früherkennungsuntersuchung für ein Prostatakarzinom nicht ausreichend. Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der aktuellen S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms.

    Die allgemeine Krebsvorsorge (Krebsfrüherkennung) und deren Nutzen für die meisten Krebserkrankungen wird heute teilweise kritisch gesehen und kontrovers diskutiert. Darum empfehlen wir in unserer Praxis – entsprechend den aktuellen Leitlinien für das Prostatakarzinom und den aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen – eine individuelle, „risikoadaptierte“ Krebsfrüherkennung. Diese berücksichtigt insbesondere patientenspezifische Faktoren wie ein erbliches Krebsrisiko zum Beispiel bei einer familiären Häufung von Krebserkrankungen (familiäre Disposition), das Alter, Nikotinmissbrauch, berufliche Disposition und viele andere Faktoren.

    Das Ziel der risikoadaptierten Früherkennung ist es, organbegrenzte aggressive Tumore bei Männern im Alter ab 40 Jahren ohne Beschwerden, mit einer mutmaßlichen Lebenserwartung von mindestens zehn Jahren zu erkennen. Besonders diese Männer können von der Krebsvorsorge (Krebsfrüherkennung) profitieren. Aber auch für jüngere Männer kann ab dem 40.-45. Lebensjahr eine „Standortbestimmung“ sehr sinnvoll sein. Diese Untersuchungen können eventuell das Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, vorhersagen.

    Lassen Sie sich von unserem Praxisteam beraten. Gerne erklären wir Ihnen die Chancen und Risiken eines qualitätsgesicherten individuellen Früherkennungsprogramms.

 

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