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Fachlexikon

Urologische Begriffe

Urologie-Lexikon von A bis Z

Abstrich

Bei einem Abstrich werden mit einem Tupfer von der Haut- und Schleimhautoberflächen Zellen und Bakterien zur Untersuchung entnommen.

 

Adenokarzinom

histologischer Begriff für eine bestimmte Krebsart (zum Beispiel Adenokarzinom der Prostata)

 

Akuter Harnverhalt

schmerzhafter Zustand einer übervollen Blase, die der Patient nicht entleeren kann

 

Andrologie

Die Andrologie (von altgr. ἀνήρ, Gen. ἀνδρός = Mann, λόγος = Lehre, also etwa „Männerkunde“) ist ein Spezialgebiet der Medizin, das sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen befasst. Somit ist die Andrologie die männliche Entsprechung der Gynäkologie. Die Andrologie ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem Endokrinologen, Humangenetiker, Urologen, Dermatologen, Sexual- und Reproduktionsmediziner und bei Bedarf auch viele andere Spezialisten wie Mikrobiologen, Virologen, Onkologen usw. zusammenwirken.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Andrologie

 

Anorchie

Anorchie ist das ein- oder beidseitige Fehlen von Hodengewebe bei genetisch männlichen Individuen.

 

Antibiogramm

Das Antibiogramm ist ein Labor-Test (Plattendiffusionstest/Agardiffusionstest) zur Bestimmung der Empfindlichkeit bzw. Resistenz von Krankheitskeimen gegenüber Antibiotika. Ein Antibiogramm wird vor jeder Antibiotikatherapie empfohlen, falls möglich. Dazu werden die zu testenden Bakterien auf einem speziellen Nährboden netzartig ausgestrichen und mit verschiedenen Antibiotikaplättchen beimpft. Nach der 18-24-stündigen Bebrütung werden die Hemmhöfe ausgemessen und auf Resistenz oder Sensibilität hin ausgewertet.

Das Maß für die Wirksamkeit eines Antibiotikums gegenüber einem Bakterium ist die minimale Hemmkonzentration (MHK), also die Mindestkonzentration einer Substanz, die gerade noch ausreicht, das Bakterienwachstum zu hemmen. Die minimale bakterizide Konzentration (MBK) ist die Konzentration, die ausreicht, um 99,9 % des inokulierten Keimes abzutöten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiogramm

 

Antibiotika

Antibiotika (von griech. ἀντί (anti) = anstelle, gegen und βίοςbios = Leben mit lateinischer Endung; Einzahl Antibiotikum) sind im ursprünglichen Sinne natürlich gebildete, niedermolekulare Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien, die schon in geringer Konzentration das Wachstum von anderen Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten. Heutzutage wird der Begriff „Antibiotikum“ weiter gefasst. 

Antibiotika und ihre Derivate werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet. Im weiteren Sinne werden auch solche Substanzen mit antimikrobieller Wirkung als Antibiotika bezeichnet, die in der Natur nicht vorkommen und sowohl teilsynthetisch als auch vollsynthetisch oder gentechnisch gewonnen werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotika

 

Ausscheidungsurographie

Die Ausscheidungsurographie (auch: i.v.-Pyelogramm) ist eine Form der Röntgendarstellung der Nieren, der Ureteren und der Harnblase nach der Injektion eines Kontrastmittels in eine periphere Vene. Als Kontrastmittel werden Iod-haltige Arzneimittel benutzt. Diese werden in die Armvene injiziert bzw. als Infusionsurographie zusammen mit 100 ml NaCl infundiert. (Die Ausscheidungsurographie und die Infusionsurographie sind lediglich nähere Bezeichnungen des Begriffs Urographie.) In der Folge wird das Kontrastmittel über die Nieren ausgeschieden und erlaubt somit eine röntgenologische Beurteilung ihrer Morphologie und der ableitenden Harnwege einschließlich der Harnblase.

Früher wurde dieses Diagnoseverfahren sehr häufig in der Urologie angewendet. Teilweise wird es heute durch die besser verträgliche Sonographie (Ultraschall) ersetzt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ausscheidungsurographie

 

Azoospermie

komplettes Fehlen von Spermatozoen im Ejakulat

 

Bakteriurie

Anwesenheit von Bakterien im Urin. Kann symptomatisch oder asymptomatisch verlaufen.

 

Behandlungszyklus

Behandlungszyklus ist eine Einheit einer Chemotherapie. Jeder Zyklus besteht aus Tagen, an denen Medikamente verabreicht werden, und einer Erholungspause, die mehrere Wochen betragen kann.

 

Belastungsinkontinenz

Bei einer Belastungsinkontinenz löst der erhöhte Bauchinnendruck durch Belastung, Pressen aus den verschiedensten Gründen (Heben, Tragen, Treppensteigen, Lachen, Husten, Niesen, Pupsen) den mehr oder weniger ausgeprägten Harnverlust aus.

Es werden drei Schweregrade nach Stamey unterschieden: 

1. Grad: Inkontinenz beim Husten, Niesen

2. Grad: Inkontinenz bei abrupten Körperbewegungen, beim Aufstehen, Hinsetzen

3. Grad: Inkontinenz bei unangestrengten Bewegungen, im Liegen

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harninkontinenz

 

Benigne Prostatahyperplasie

Als benigne Prostatahyperplasie (BPH), früher auch als Prostataadenom oder fälschlich benigne Prostatahypertrophie genannt, wird eine gutartige Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) durch Vermehrung ansonsten unauffälliger Zellen bezeichnet. Zu einer BPH kommt es gewöhnlich bei Männern im mittleren bis höheren Lebensalter. Es handelt sich um eine Vergrößerung der Prostatadrüse und Anteilen des Zwischengewebes, die zumeist von der sogenannten zentralen Zone ausgeht, welche die Harnröhre umgibt.

Dieser gutartigen Drüsenvergrößerung kommt nur bei gleichzeitigem Auftreten von Symptomen wie beispielsweise nächtlichem Wasserlassen, Harnverhalt oder abgeschwächtem Harnstrahl bei gleichzeitig massiv erhöhtem Blasenentleerungsdruck ein Krankheitswert zu. Das Krankheitsbild ist mittels moderner Methoden gut behandelbar, unbehandelt kann die Prostata aber grundsätzlich so lange wachsen, bis sie den Blasenauslass völlig verschließt und der Betroffene dann einer Urämie infolge Harnstau erliegt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Benigne_Prostatahyperplasie

 

Biopsie

Die Biopsie (griechisch βιοψία, viopsía von griechisch βίος, bíos = Leben und ὄψις, ópsis = Sehen) ist ein Fachbegriff aus der Medizin für die Entnahme und Untersuchung von Material (meist Gewebe) aus einem lebenden Organismus. Das entnommene Gewebe (das Bioptat) wird vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Aber auch chemische Analysen gehören zu den Untersuchungsmethoden.

Die Erkenntnisse aus einer Biopsie lassen Aussagen zu krankhaften Änderungen des feingeweblichen Aufbaus (Pathohistologie) des untersuchten Gewebes zu. Insbesondere die Fragestellung, ob es sich bei Tumoren um bösartige oder gutartige handelt, kann in der Regel nur durch eine Biopsie geklärt werden. Im Rahmen einer Biopsie werden mit einer dünnen Kanüle Zellen entnommen, der Eingriff ist nur gering belastend.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biopsie

 

Bougierung

Bougierung ist eine Aufdehnung einer Engstelle mit einer stabförmigen Sonde, zum Beispiel bei der Harnröhre.

 

Brachytherapie

Die Brachytherapie ist eine lokale Strahlentherapie, bei der ionisierende Strahlungsquellen in das Tumorgewebe selbst eingebracht werden. Heute wird als Strahlenquelle üblicherweise Jod 125 verwendet. Normalerweise wird die Strahlenquelle im Rahmen eines stereotaktischen Eingriffs schonend in das Tumorgewebe eingebracht.

Quelle: http://www.krebshilfe.de/b.html

 

Chemotherapie / Prostatakarzinom

Die Chemotherapie (umgangssprachlich: Chemo) ist eine medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen (antineoplastische Chemotherapie) oder Infektionen.

 

Diagnostische Bakterienkultur

In der Medizinischen Mikrobiologie sollen durch Kultivierung schädliche Bakterien erkannt und weiteren Analysen zugänglich gemacht werden. Dazu werden Proben (zum Beispiel Stuhl, Urin, Blut, Auswurf) in ein flüssiges Kulturmedium (in einem Glasgefäß) eingebracht oder auf die Oberfläche eines „festen“ Kulturmediums (ein Gel, meistens in einer flachen Schale, einer Petrischale) aufgebracht und ein bis mehrere Tage bei geeigneter Temperatur, meistens bei etwa 37 °C, inkubiert. Die Bakterienkulturen werden meist im Rahmen eines spezialisierten medizinisch-diagnostischen Labors angelegt und beurteilt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Urinkultur

 

Elastographie

Die Elastographie ist als neueres bildgebendes Verfahren eine Weiterentwicklung sowohl der Ultraschalldiagnostik als auch der Magnetresonanztomographie (MRT) und geht eigentlich auf die jahrhundertealte manuelle Palpation durch die Hand zurück. Sie wurde bereits 1991 bekannt, ist jedoch deutlich später klinisch einsetzbar geworden. Die entsprechenden Verfahren sind die Ultraschall-Elastographie und die MR-Elastographie. Die Elastographie wird häufig zur Erkennung von Tumoren eingesetzt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Elastographie

 

Endoskop

Ein Endoskop (griechisch ἔνδον éndon = innen; σκοπεῖν skopein = beobachten) ist ein Gerät, mit dem das Innere von lebenden Organismen, aber auch technischen Hohlräumen untersucht oder gar manipuliert werden kann. Ursprünglich für die humanmedizinische Diagnostik entwickelt, wird es heute auch für minimal-invasive operative Eingriffe an Mensch und Tier sowie in der Industrie zur Sichtprüfung schwer zugänglicher Hohlräume eingesetzt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Endoskop

 

Endoskopie

Körperhohlräume und Hohlorgane lassen sich mit Hilfe eines beweglichen Schlauches ausleuchten und betrachten (spiegeln). In dem Schlauch steckt ein optisches System. Während einer Endoskopie kann der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen oder sogar eine endoskopische Operation durchführen.

Quelle: http://www.krebshilfe.de/e.html

 

Endourologie

Als Endourologie werden Eingriffe bezeichnet, bei denen optische Instrumente zum Einsatz kommen, um urologische Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Hierfür nutzt der Urologe die natürlichen Zugänge zum Körperinneren. Mit endourologischen Eingriffen werden zum Beispiel Nierensteine behandelt.

 

Enuresis

Alleiniges Einnässen im Schlaf an mindestens 2 Nächten pro Monat nach dem 5. Lebensjahr, ohne Tagessymptomatik oder Harnwegsinfekt.

 

Fruchtbarkeit

Als Fruchtbarkeit oder Fertilität wird im Allgemeinen die Fähigkeit von Organismen bezeichnet, Nachkommen (also Früchte) hervorzubringen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fertilit%C3%A4t

 

Gleithoden

Als Lageanomalie des Hodens oder Hodendystopie (klinisch: Aberratio testis) wird die Position eines Hodens bezeichnet, der vorübergehend oder dauernd außerhalb des Hodensacks liegt. Die Ursache ist ein gestörter Hodenabstieg (Maldescensus testis).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lageanomalie_des_Hodens

 

Gynäkomastie

ein- oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brust

 

Hämaturie

Blutbeimengung des Urins. Wird in Makro-und Mikrohämaturie unterschieden.

 

Hämospermie

Jede makro- oder mikroskopisch sichtbare Blutbeimengung der Samenflüssigkeit.

 

Harnblase

Die Harnblase (lat. Vesica urinaria) ist als Teil des Harntrakts ein Organ bei Tieren, in dem der Urin zwischengespeichert wird. Sie ermöglicht, den Harn willentlich und nur von Zeit zu Zeit abzugeben, obwohl aus der Niere ununterbrochen Harn abfließt. Das muskuläre, von Urothel ausgekleidete Hohlorgan liegt beim Menschen relativ gut geschützt im kleinen Becken. Der Urin gelangt bei den Wirbeltieren von den Nieren über die Harnleiter (Ureter) in die Harnblase. Beim Entleeren werden die Schließmuskeln am Blasenboden entspannt, sodass der Urin über die Harnröhre (Urethra) abfließt.

Bei Männern tritt bei etwa 350-750 ml Füllmenge starker Harndrang ein, bei Frauen bei 250-550 ml. In Abhängigkeit von äußeren und inneren Reizen kann es auch schon bei deutlich geringerer Füllung zu Harndrang oder auch zu unwillkürlicher Entleerung kommen. Das maximale Fassungsvermögen der Harnblase beträgt beim erwachsenen Menschen je nach Körpergröße zwischen 900 und 1500 ml.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harnblase

 

Harninkontinenz

Harninkontinenz (lat.: Incontinentia urinae) bezeichnet den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Urin verlustfrei in der Harnblase zu speichern und selbst Ort und Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen. Laut Definition der Fachgesellschaften liegt eine Inkontinenz offiziell bereits ab einem Tropfen Urinverlust vor.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harninkontinenz 

 

Harnleiter

Der Harnleiter (lat. Ureter, von griech. Ουρητήρας) zählt zu den paarigen ableitenden Harnwegen und verbindet die Nieren mit der Harnblase. Er entsteht beim Fetus aus der Ureterknospe.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harnleiter

 

Harnverhaltung

Zu einer Harnverhaltung (Synonyme: Harnverhalt, Ischurie) kommt es, wenn die gefüllte Harnblase spontan nicht entleert werden kann. Ein Harnverhalt kann äußerst schmerzhaft sein, muss aber keine Schmerzen verursachen – vor allem, wenn gleichzeitig eine Zuckerkrankheit vorliegt. Wenn der Druck in der Blase soweit ansteigt, dass er das ursächliche Hindernis überwindet, kommt es zu einem ungeregelten Harnabgang im Sinne einer Überlaufblase.

Mechanische Ursachen können eingeklemmte Steine oder Fremdkörper in der Harnröhre, Prostatavergrößerungen, Verletzungen oder Tumore des Blasenhalses oder der Harnröhre, Harnröhrenklappen, -missbildungen oder -verengungen, Meatusstenosen, Phimosen oder Paraphimosen sein, es existieren aber auch neurogene und psychogene Blasenentleerungsstörungen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harnverhaltung

 

Harnwegsinfekt

Unter einem Harnwegsinfekt versteht man eine durch Krankheitserreger verursachte Infektionskrankheit der ableitenden Harnwege. Die Infektion kann sich dabei bis in die Nieren und Blutbahnen ausbreiten und infolgedessen zu bedrohlichen Krankheitsbildern führen. 

Harnwegsinfekte können sehr erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden. Dabei kommen je nach dem Risikopotential des Patienten verschiedene Medikamente zur Anwendung. In unkomplizierten Fällen kommt es oft ohne Medikamentengabe zur Ausheilung der Erkrankung. Nichtmedikamentöse Maßnahmen können diese fördern.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harnweginfektion

 

Hoden

Der Hoden [ˈhoːdn̩] oder (seltener) der/die Hode [ˈhoːdə] (v. mittelhochdt.: hode, v. althochdt.: hodo, v. idg.: *skeu(t)- = bedecken, verhüllen) oder der Testikel (v. lat.: testiculus, Vkl. von testis Zeuge [der Virilität], Hode, Plural: testes) – (altgriech.: ὄρχις orchis) ist ein paarig angelegtes, inneres männliches Geschlechtsorgan vieler sich geschlechtlich fortpflanzender Gewebetiere. Er gehört, wie der Eierstock der weiblichen Individuen, zu den sogenannten Keimdrüsen (Gonaden) und produziert die Samenfäden (Spermien). 

Zudem werden im Hoden männliche Geschlechtshormone (Androgene), vor allem das Testosteron, gebildet. Die Hoden entstehen bei Wirbeltieren embryonal in der Bauchhöhle, wandern aber bei den meisten Säugetieren in den Hodensack.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoden

 

Hodendystopien

Hodendystopien sind (neben der Varikozele) die häufigste Ursache für spätere Fertilitätsstörungen des Mannes sowie die einzig gesicherte Ursache für das Auftreten von bösartigen Hodentumoren.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hodenhochstand

 

Hydrozele

Als Hydrozele testis oder Wasserbruch (von gr. ὕδωρ = Wasser und κήλη = Bruch) wird die Ansammlung seröser Flüssigkeit in den Hodenhüllen bezeichnet. Daneben kann sich die Flüssigkeit auch im Samenstrang ansammeln, dieses wird dann als Hydrozele funiculispermatici bezeichnet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrozele

 

Hypogonadismus

Unterfunktion der Keimdrüsen (Gonaden)

 

Hypospadie

Hemmungsfehlbildung mit unvollständigem Verschluss der Urethra und des Corpus spongiosum während der fetalen Entwicklung. Der Meatus Urethrae externus liegt dystop auf der ventralen Seite des Penis zwischen Glans und Perineum.

 

Impotenz

Impotenz oder erektile Dysfunktion: Unfähigkeit, eine ausreichende Versteifung des Gliedes zu erreichen oder zu halten (Erektionsstörung, kann beispielsweise die Folge einer Prostataentfernung sein).

Quelle: http://www.krebshilfe.de/d.html

 

Individuelle Gesundheitsleistungen

Die Individuellen Gesundheitsleistungen – kurz IGeL – sind Leistungen, die Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten in Deutschland ihren gesetzlich krankenversicherten Patienten gegen Selbstzahlung anbieten können. Sie reichen über das vom Gesetzgeber definierte Maß einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Patientenversorgung hinaus und sind daher von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht gedeckt. Die verschiedenen IGeL-Listen sind nicht verbindlich. 

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Individuelle_Gesundheitsleistung und http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsorgeprogramm

 

Inkontinenz

Jeder ungewollte Urinverlust, der für den Patienten ein hygienisches oder soziales Problem darstellt.

 

Katheter

Ein Katheter ist ein röhren- oder schlauchförmiges, starres oder biegsames Instrument, das in Hohlorgane (zum Beispiel B. Blase) eingeführt wird. Durch einen Katheter lässt sich etwa Flüssigkeit entnehmen oder eine Substanz an die gewünschte Stelle bringen.

 

Kinderurologie

Die Kinderurologie befasst sich mit den urologischen Erkrankungen, die speziell im Kindesalter auftreten.

Hierzu gehören Erkrankungen der:

Nieren, Harnleiter, Harnblase 

  • angeborene Fehlbildungen: z. B. Ureterabgangsstenose, Blasenekstrophie
  • Vesikoureteraler Reflux, Megaureter, Neurogene Blase
  • Tumoren: z. B. Wilmstumor
  • Funktionelle Probleme: z. B. Enuresis, Harninkontinenz

Harnröhre

  • angeborene Fehlbildungen: z. B. Urethralklappen, Hypospadie, Epispadie
  • erworbene Erkrankungen: z. B. Harnröhrenstenosen

männlichen Geschlechtsorgane

  • z. B. Hodenhochstand, Hydrocele, Phimose, Hodentorsion, Hydatidentorsion
  • Tumoren: z. B. Hodentumoren

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderurologie

 

Kolik

Als Kolik (von lat. cōlicus = den Grimmdarm betreffend) werden stärkste, bewegungsunabhängige, meist wehenartige Schmerzen bezeichnet, die durch krampfhafte Kontraktionen der glatten Muskulatur eines Hohlorganes verursacht werden, wenn die Muskulatur einem großen Widerstand bzw. einer Blockade entgegenwirkt. „Wehenartig“ bedeutet hier, dass die Schmerzen wellenförmig kommen und sich mit Phasen relativer Beschwerdefreiheit abwechseln. 

Ursprünglich bezog sich der medizinische Fachbegriff auf Schmerzen im Dick- bzw. exakter Grimmdarm, dessen lateinische Bezeichnung Colon später als Adjektiv colicus substantiviert gebraucht wurde und das längere dolor coli „Schmerz im Dickdarm“ ersetzte.

Koliken können sich organbezogen als Nierenkolik, Gallenkolik oder Darmkolik, bei Säuglingen als sogenannte Dreimonatskolik äußern. Seltener treten sie als Schmerzen im Bereich der Harnblase, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter, der Samenwege und der Speicheldrüsen auf. Damit verbunden sind Beschwerden wie Blutdruckanstieg, Tachykardie, Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen, evtl. auch Kreislaufkollaps.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kolik

 

Kreatinin

Kreatinin – in der internationalisierten Schreibweise Creatinin – ist ein Stoffwechselprodukt. Es bildet sich als stark basisches Amid (Lactam) aus der Säure Kreatin in wässriger Lösung und im Muskelgewebe irreversibel. Im Körper ist es ein harnpflichtiges Stoffwechselprodukt, muss also über den Urin ausgeschieden werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreatinin

 

Lageanomalie des Hodens

Als Lageanomalie des Hodens oder Hodendystopie wird die Position eines Hodens bezeichnet, der vorübergehend oder dauernd außerhalb des Hodensacks liegt. Die Ursache ist ein gestörter Hodenabstieg (Maldescensustestis). Keine Lageanomalie in diesem Sinne ist die Hodentorsion (Verdrehung eines Hodens). Die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung und Behandlung folgt aus der Tatsache, dass Hodendystopien (neben der Varikozele, Krampfaderbildung) die häufigste Ursache für spätere Fertilitätsstörungen des Mannes sowie die einzig gesicherte Ursache für das Auftreten von bösartigen Hodentumoren sind.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hodenhochstand

 

Mischinkontinenz

Hier sind Drang- und Belastungsinkontinenz kombiniert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harninkontinenz

 

Mittelstrahlurin

Für Untersuchungen wird bevorzugt der Mittelstrahlharn benutzt. Nach einer anfänglichen Säuberung und eventuellen Desinfektion der Eichel beim Mann oder des Genitalbereichs bei der Frau wird der erste Strahl des Harns verworfen. Erst die folgenden Anteile werden aufgefangen und für die Untersuchung verwendet. Damit werden Beimengungen aus Verunreinigungen der äußeren Abschnitte der Harnröhre vermindert, die das Ergebnis verfälschen können. Bei weiblichen Probanden wird das Gewinnen von unverfälschtem Mittelstrahlurin durch die Anatomie der Vulva und die Sekrete des Genitals deutlich erschwert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Urin#Mittelstrahlurin

 

Neoplasien

Neoplasien (siehe auch unter Tumor) können jegliche Art von Gewebe betreffen, sie können gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein. Die maligne Variante wird auch umgangssprachlich als Krebs bezeichnet. Neoplasien können alleinstehend („solitär“) oder mehrfach an verschiedenen Stellen im Organismus („multizentrisch“ oder „multifokal“) auftreten. Üblicherweise werden Tumoren als multizentrisch bezeichnet, wenn die Distanz zwischen den einzelnen Läsionen mehr als fünf Zentimeter beträgt und als multifokal, wenn die Distanz fünf Zentimeter oder kleiner ist, allerdings existiert keine exakte radiologische Definition für diese Begriffe.

Je nach Ort (Lokalisation) des Tumors und der Funktion des durch ihn geschädigten Gewebes können sie zu einer Zerstörung von Organen mit Beeinträchtigung des Gesamtorganismus bis zum Tod führen. Tumoren treten bei allen höheren Lebewesen (auch bei Pflanzen) auf.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neoplasie

 

Niere

Die Niere (lateinisch ren, griechisch νεφρός nephros) ist ein paarig angelegtes Organ der Wirbeltiere. Sie gehört zu den Organen des Harnsystems. Zwei medizinische Fachgebiete beschäftigen sich mit den Nieren und ihren Krankheiten: die Nephrologie als ein Teilgebiet der inneren Medizin und die Urologie als operative Disziplin.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Niere

 

Nierenbecken

Als Nierenbecken (lat. Pelvisrenalis, griech. Pyelos) bezeichnet man das trichterförmig erweiterte obere Ende des Harnleiters, das als Sammeltrichter für den Urin aus den Sammelrohren dient. Es ist Teil der Harnwege. Das Nierenbecken liegt im inneren Hohlraum der Niere (Sinus renalis) und geht meist waagerecht (bzw. leicht nach unten gerichtet) aus der Mitte der Niere ab. Das Nierenbecken ist von einer Schleimhaut mit einem Urothel ausgekleidet. Entwicklungsgeschichtlich entsteht das Nierenbecken aus der Ureterknospe. Als Nierenbeckenkelchsystem (NBKS) bezeichnet man das System von Nierenbecken und Nierenkelchen (Calixrenalis), das den Harn an den Harnleiter (Ureter) weiterleitet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nierenbecken

 

Nierensteine

Nierensteine oder Nephrolithen (gr. νεφρόςnephrós = Niere und λίθοςlíthos =Stein) sind Ablagerungen (Harnsteine) in den Nierengängen oder ableitenden Harnwegen und werden auch als Ureter- und Blasensteine bezeichnet. Weitere Namen sind Nierenkonkrement oder Calculusrenalis. Eine Ansammlung vieler kleiner Nierensteine wird auch Nierengrieß genannt. Der medizinische Fachausdruck für die Nierensteinkrankheit ist Nephrolithiasis.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nephrolithiasis

 

Onkologie

Als Onkologie (altgr. όγκοςonkos = Anschwellung und -logie) bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist die Onkologie der Zweig der inneren Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, konservativen Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Onkologie

 

Pendelhoden

Der Pendelhoden hat eine variable Position. Da der Funiculus spermaticus lang genug ist, ist eine spannungsfreie Verlagerung nach intraskotal möglich und der Hoden retrahiert sich erst nach Aktivierung des M.cremaster.

 

Phimose

Die Phimose oder Vorhautverengung ist eine Verengung der Öffnung der Vorhaut des Penis. Dadurch lässt sich die Vorhaut nicht oder nur mit Schmerzen hinter die Eichel zurückziehen.

Die sogenannte „physiologische Phimose“ kommt entwicklungsbedingt bei etwa 96 % der neugeborenen Jungen vor, löst sich aber in den meisten Fällen bis zum Schulalter. Hingegen ist bei der sogenannten pathologischen Phimose eine medizinische Behandlung angezeigt. Eine Phimose kann auch im späteren Alter durch nachlassende Hautelastizität oder durch Narben von Verletzungen oder Entzündungen neu auftreten (erworbene oder sekundäre Phimose).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Phimose

 

Prävention

Vorbeugende Maßnahme(n); Primärprävention: durch Gesundheitsförderung und Ausschaltung schädlicher Einflüsse sollen Krankheiten verhindert werden. Als Sekundärprävention wird die möglichst frühzeitige Erkennung und Behandlung von Erkrankungen bezeichnet.

Quelle: http://www.krebshilfe.de/p.html

 

Prostata

Die Prostata (von altgriechisch προστάτης prostátēs = Vorsteher, Vordermann) oder Vorsteherdrüse ist eine akzessorische Geschlechtsdrüse aller männlichen Säugetiere einschließlich des Menschen und produziert einen Teil des Spermas. Sie liegt beim Menschen unterhalb (bei Tieren entsprechend hinter) der Harnblase und umkleidet den Anfangsteil der Harnröhre (Urethra) bis zum Beckenboden. Sie gleicht beim Mann in Größe und Form einer Kastanie. An die Rückseite der Prostata grenzt der Mastdarm (Rektum). Deshalb kann sie vom Enddarm aus mit den Fingern ertastet und beurteilt sowie in sexuellem Kontext auf diesem Weg stimuliert werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prostata

 

Prostataspezifisches Antigen

Das prostataspezifische Antigen (abgekürzt: PSA, auch Semenogelase oder Kallikrein-3) ist ein Enzym, das als physiologisches Sekretionsprodukt der prostatischen Ausführungsgänge dem Ejakulat beigemengt ist und der Verflüssigung des Samenkoagulums dient. Es handelt sich um eine typische Serinprotease, deren Substrat das Protein Semenogelin-1 ist, dessen Spaltung den Samen dünnflüssig macht. 

PSA wird vom Drüsenepithel der Prostata und von den periurethralen Drüsen produziert und findet sich in hohen Konzentrationen im Seminalplasma (bis zu 3 mg/ml). Seine Bildung steht unter der Kontrolle von Androgenen. Aus dem Seminalplasma wurde das PSA zuerst im Jahre 1979 von Wang isoliert.

Mittlerweile ist PSA zum wichtigsten Marker in der Urologie geworden und ist der empfindlichste Parameter in der Diagnostik des Prostatakarzinoms. PSA gilt als Gewebemarker, nicht als reiner Tumormarker, da es naturgemäß auch beim Prostata-Gesunden nachweisbar ist, beziehungsweise bei der gutartigen Prostatavergrößerung (der sogenannten BPH – Benigne Prostatahyperplasie) erhöht sein kann.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prostataspezifisches_Antigen

 

Pyelonephritis

Die Pyelonephritis (von gr. pyelon = Nierenbecken, nephros = Niere, -itis = entzündliche Krankheit) oder Nierenbeckenentzündung ist eine meist durch bakterielle Infektionen verursachte, akut oder chronisch verlaufende Entzündung des Nierenbeckens mit Beteiligung des Nierenparenchyms (bakterielle interstitielle Nephritis). Sie kann einseitig (häufiger) oder beidseitig auftreten. Die Abgrenzung der Pyelonephritis von einem schweren Harnwegsinfekt ist schwierig und umstritten. Frauen erkranken aufgrund der kürzeren Harnröhre zwei- bis dreimal so häufig wie Männer.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nierenbeckenentz%C3%BCndung

 

QEP

QEP = Qualität und Entwicklung in Praxen, das Qualitätsmanagement-System der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Weitere Informationen unter: http://www.kbv.de/qep/23113.html

 

Resistenz

Die Resistenz (latein. resistentia = Widerstand) ist die Widerstandsfähigkeit eines Lebewesens gegen schädliche Einflüsse der Umwelt (wie z. B. Parasiten, Infektionen, Krankheiten, Klima), bei Tier- und Pflanzenschädlingen (auch Bakterien) auch gegen angewandte Bekämpfungsmittel. Resistenz kann erblich bedingt, jedoch auch durch Umweltverhältnisse (z. B. Ernährung) erzeugbar sein. Die Schaffung resistenter Rassen oder Sorten durch Mutation oder Kreuzung und fortgesetzte Auslese ist eines der Hauptziele der Tier- und Pflanzenzüchtung.

Resistenz kann auch erworben werden, indem Gene für Antibiotikaresistenzen, die zum Beispiel auf Plasmiden codiert sind, von einem Bakterium auf ein anderes durch Konjugation übertragen werden. Es gibt vor allem in Krankenhäusern Krankheitserreger (etwa Pseudomonas), die sich auf diese Weise mehrere Resistenzfaktoren angeeignet haben, also multiresistent geworden sind - eine Folge des kontinuierlichen Selektionsdruckes durch notwendige Antibiotikagabe in etwa infektiologischen oder intensivmedizinischen Abteilungen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Resistenz

 

Restharn

Urinvolumen, das nach der repräsentativen Blasenentleerung in der Blase zurückbleibt.

 

Sexuell übertragbare Erkrankungen

Sexuell übertragbare Erkrankungen, im Deutschen auch engl. STD (sexually transmitted diseases) oder STI (sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch den Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.

Geschlechtskrankheiten im engeren Sinn oder Venerea, in den Tiermedizinischen Deckseuchen, werden jene sexuell übertragbaren Erkrankungen genannt, für die für behandelnde Ärzte eine gesetzliche Meldepflicht an die Behörden besteht oder bestand. Die „klassischen Geschlechtskrankheiten“ (Syphilis, Gonorrhoe, Ulcus molle und Lymphogranulomavenereum) hatten bis vor kurzem nur mehr geringe Bedeutung, da sie selten geworden waren. Neuerdings mehren sich die Erkrankungsfälle wieder.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sexuell_%C3%BCbertragbare_Erkrankung

 

Sonografie

Sonografie (Sonographie), auch Echografie oder umgangssprachlich Ultraschall genannt, ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin und Veterinärmedizin sowie von technischen Strukturen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sonografie

 

Sterilität

Unfruchtbarkeit eines Paares

 

Stressinkontinenz

Unwillkürlicher Harnabgang unter körperlicher Belastung aufgrund einer urethralen Sphinkterinsuffizienz. Wichtig ist, die Stressinkontinenz als Anamnese von der Stressinkontinenz als Diagnose zu unterscheiden.

 

Supportive onkologische Therapie

Supportive onkologische Therapien sind die Tumorbehandlung unterstützende Behandlungsmöglichkeiten, die nicht in erster Linie der Heilung dienen, sondern der Schwächung typischer Symptome und der Milderung von Nebenwirkungen der Chemotherapie. Wichtige supportive Maßnahmen sind Schmerztherapie, psychosoziale Betreuung oder Ernährungsunterstützung.

 

Syndrom der überaktiven Blase (engl. overactivebladder, OAB)

Das Syndrom der überaktiven Blase ist nach der Nomenklatur der ICS (International Continence Society) definiert durch einen schlagartigen, ununterdrückbaren Harndrang, der die betroffene Person zwingt, unmittelbar eine Toilette aufzusuchen. Die Miktionsfrequenz muss für die OAB bei mindestens 8 x pro 24 Stunden liegen. Es wird unterschieden zwischen der OAB mit Inkontinenz (OAB wet) und ohne Inkontinenz (OAB dry). Die alte Nomenklatur dazu ist:

  • Sensorische Dranginkontinenz: Hier ist die Wahrnehmung der Blasenfüllung im Sinne eines vorzeitigen Füllungsgefühls, etwa durch eine Entzündung, durch Blasensteine oder Obstruktion der ableitenden Harnwege, gestört.
  • Motorische Dranginkontinenz: Hier sind die efferenten Nervenimpulse zum Musculusdetrusor (der für die Entleerung zuständigen Harnblasenmuskulatur) enthemmt, was zu einer vorzeitigen, manchmal krampfartigen Detrusor-Kontraktion führt.

Die OAB kann Folge von Entzündungen der unteren Harnwege (Harnblase, Harnröhre), von obstruktiven (einengenden) Veränderungen wie z. B. Harnröhrenstrikturen, gut- bzw. bösartigen Prostata-Vergrößerungen oder auch von neurologischen Störungen wie z. B. Demenzerkrankungen sein. Bei den meisten betroffenen Patienten wird keine Ursache gefunden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harninkontinenz

 

testikuläre Spermienextraktion

Die testikuläre Spermienextraktion (auch testikuläre Spermatozoenextraktion, TESE) ist eine Behandlungsmethode der Reproduktionsmedizin. Sie wird angewendet, wenn ein Kinderwunsch auf Grund einer Azoospermie des Mannes nicht erfüllt werden kann. Ziel der Methode ist es, mit einem operativen Eingriff Gewebe aus den Hoden zur Samengewinnung zu entnehmen. Sind die Gewebeproben entsprechend geeignet, werden sie für eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) aufbereitet und kryokonserviert.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Testikul%C3%A4re_Spermienextraktion

 

Testosteron

Testosteron ist das männliche Geschlechtshormon, das in den Hoden produziert wird; reguliert die männlichen Geschlechtsorgane, -merkmale und -funktion.

 

Tumor

Ein Tumor – von lat.: tumor, -oris, masc. (Plural: Tumoren, umgangssprachlich auch Tumore (Geschwulst, Schwellung) – im weiteren Sinn ist jede Zunahme des Volumens eines Gewebes von höheren Lebewesen unabhängig von der Ursache. Synonyme in einer zweiten, engeren Bedeutung sind die Begriffe Neoplasie („Neubildung“) und „Gewächs“. Dementsprechend gibt es in der Medizin zwei Definitionen des Begriffs Tumor:

  • im weiteren Sinn jeglicher erhöhte Platzbedarf (Raumforderung) eines Gewebes (Intumeszenz) oder eine tastbare Verhärtung z. B. auch eine Schwellung bei einer Entzündung (Ödem, Phlegmone, Abszess) oder Zyste oder auch eine Stuhlansammlung im Darm, die man vor dem Stuhlgang oft im linken Unterbauch tasten kann. Es ist also ein recht unscharfer Begriff.
  • im engeren Sinn Neubildungen von Körpergeweben (Neoplasien), die durch Fehlregulationen des Zellwachstums entstehen – womit bezüglich der Gut- oder Bösartigkeit (Dignität) der Neubildung noch nichts ausgesagt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tumor

 

Tumormarker / Blasenkarzinom

Mit dem Test auf das im Urin freigesetzte Matrixprotein 22 (NMP22) steht ein Tumormarker für das Harnblasenkarzinom zur Verfügung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blasenkrebs

 

Urethritis

Als Urethritis bezeichnet man eine Schleimhaut-Entzündung der Harnröhre, welche allgemeinläufig auch als Harnröhrenentzündung bekannt ist und wie eine Blasenentzündung zu den unteren Harnweginfektionen gehört. Typische Symptome sind Juckreiz, Brennen beim Wasserlassen (Algurie) sowie eitriger Ausfluss (Fluor urethralis), häufig auch Dysurie sowie Pollakisurie.

Man unterscheidet die beiden Formen Urethritis gonorrhoica und Urethritis non gonorrhoica.

Sollte die Erkrankung lange unbehandelt bleiben, kann sich die Entzündung auch auf tiefere Gewebsschichten ausbreiten (Periurethritis, Kavernitis) und bei bestimmten Erregern auch die Fortpflanzungsorgane (bzw. deren Schleimhäute) befallen und im schlimmsten Fall Sterilität verursachen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Urethritis

 

Urethrozystoskopie

Die Urethrozystoskopie (Harnröhren- und Blasenspiegelung) ist eine urologische Untersuchung der Harnblase, bei der mit einem speziellen Endoskop, dem Zystoskop, die Harnblase untersucht wird. Beim Mann wird immer die Harnröhre mit untersucht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cystoskopie

 

Urinsediment

Das Urinsediment oder Harnsediment (lat. sedimentum = Bodensatz) ist eine Aufbereitung des Urins zur mikroskopischen Beurteilung der festen Bestandteile. Werden bestimmte nicht-lösliche Bestandteile im Urinsediment nachgewiesen, so kann dies ein Hinweis auf bestimmte Erkrankungen der Niere oder der harnableitenden Organe (Harnleiter, Harnblase) sein.

Die Untersuchung des Urinsediments ist einfach durchzuführen und gibt als diagnostische Methode wichtige orientierende Hinweise im Rahmen einer mikrobiologischen Beurteilung oder des sogenannten Urinstatus im Rahmen einer Urinuntersuchung. Man unterscheidet das organisierte Urinsediment (Urinzylinder, Epithelzellen, Leukozyten, Erythrozyten, Bakterien) vom sogenannten nicht-organisierten Urinsediment (Kristalle).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Urinsediment

 

Urinzytologie

Die Urinzytologie beruht auf der mikroskopischen Erfassung von morphologischen Veränderungen von Urothelzellen (Zellen im Urin aus der Harnröhre, Blase, Harnleiter und/oder der Nierenbecken beiderseits) und kann so bei der Erfassung von bösartigen Tumoren eine wertvolle diagnostische Untersuchungsmethode darstellen.

 

Urodynamik

Die Urodynamik ist eine Untersuchungsmethode, bei der mit Hilfe von Drucksonden und Elektroden die Funktionsweise der Harnblase untersucht wird (Blasendruckmessung). Sie wird in der Urologie und Kinderchirurgie angewandt. Bei der Untersuchung wird ein spezieller Katheter in die Blase eingeführt. Nach initialer Entleerung der Blase wird diese anschließend durch den Katheter mit warmer Infusionslösung gefüllt und gleichzeitig der Druck innerhalb der Blase gemessen. Ein weiterer Drucksensor, der in den After eingeführt wird, misst den Druck, der von außen auf die Blase einwirkt, z. B. wenn der Patient presst oder hustet.

Die Aktivität des Blasenschließmuskels wird durch drei Klebeelektroden gemessen. Kann der Patient ausreichend sitzen, findet die Untersuchung auf einem speziellen Toilettenstuhl statt. Auf dem Stuhl wird durch einen Auffangmechanismus, der sich darunter befindet, gemessen, ob und wie viel Urin der Patient bei der Blasenfüllung unwillkürlich verliert und wie viel Urin bei der abschließenden Blasenentleerung abgegeben wird. Häufig wird bei der Füllung der Harnblase Röntgenkontrastmittel verwendet und es kann zeitgleich mit der urodynamischen Messung eine Miktionszystographie durchgeführt werden (Kontrastmittelröntgen der Harnblase).

Die Untersuchung dauert je nach Umfang der durchgeführten Untersuchungen und Kapazität der Blase zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Die gesamten Messwerte werden kontinuierlich dokumentiert und aufgezeichnet. Die so erhaltenen Druck- und Flusskurven werden meist über ein Computersystem ausgewertet und vom Arzt interpretiert. Mit der Untersuchung lassen sich die verschiedenen Harninkontinenzformen (Stressinkontinenz, sensorische oder motorische Urgeinkontinenz, Mischformen) unterscheiden und in Schweregrade einteilen. 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Urodynamik

 

Urologie

Die Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also mit Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre. Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also der Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, des Penis sowie der Prostata und decken damit Bereiche der Andrologie ab. Es gibt Überschneidungen zur Nephrologie, Gynäkologie, Neurologie, Onkologie und Chirurgie.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Urologie

 

Uroonkologie

Die Uroonkologie befasst sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner urologischer Erkrankungen und stellt einen wichtigen Zweig in der Urologie dar. Die urologischen Tumoren stellen dabei mit die häufigsten malignen Erkrankungen, besonders bei den Männern dar. So ist das Prostatakarzinom die häufigste Tumorerkrankung des Mannes in Deutschland mit einer für 2012 geschätzten Neuerkrankungshäufigkeit von 67.600 Männern. Die Mortalität lag im Jahre 2008 bei 12.134 Patienten. (Quelle: Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V./Robert-Koch-Institut: Krebs in Deutschland. 8. überarbeitete Auflage. Saarbrücken 2012)

 

Varikozele

Eine Varikozele oder Varicocele testis (lat. varix = Krampfader; griech. kele = Bruch) ist eine Krampfadernbildung im Bereich des von den Hodenvenen gebildeten Plexus pampiniformis, einem Venengeflecht im Samenstrang. In einem hohen Prozentsatz (75-90 % tritt die Varikozele linksseitig auf. In vielen Fällen bedarf die Varikozele keiner Therapie.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Varikozele

 

Vasektomie

Vasektomie, auch Vasoresektion genannt, bezeichnet im weiteren Sinne das Entfernen von jeglichen Gefäßen oder Gefäßteilen aus dem Körper. Meistens wird damit jedoch ein chirurgischer Eingriff zur Sterilisation des Mannes bezeichnet. Die Operation wird zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Dabei werden die Samenleiter (Ductus deferens) im Hodensack des Mannes durchtrennt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vasektomie

 

Zystitis

Als Zystitis (latein. Cystitis) wird im engeren und allgemein gebräuchlichen Sinn – auch im medizinischen Sprachgebrauch – eine Entzündung der Harnblase bezeichnet. (Im weiteren Sinne handelt es sich um die Entzündung einer Blase, so der Gallenblase, hier Cholezystitis.) Betroffen sind vor allem Kinder und sexuell aktive Frauen. Im fortgeschrittenen Lebensalter sind auch Männer betroffen, oftmals im Zusammenhang mit einer gutartigen Prostatavergrößerung. 

In den meisten Fällen handelt es sich um eine aszendierende, also aufsteigende Infektion, deren häufigste Ursache gramnegative Stäbchen aus der Darmflora (Escherichia coli in 80 % der Fälle), aber auch grampositive Kokken, Mykoplasmen, Ureaplasmen, Hefen, Chlamydien, Viren und chemische oder mechanische Reize sind.

Begünstigt wird die Zystitis durch Abflussstörungen des Urins aus der Harnblase, Lebensalter, weibliches Geschlecht und medizinische Eingriffe. Die Therapie ist in aller Regel antibiotisch, bei der unkomplizierten Zystitis der Frau sind in der Regel 1-3 Tage ausreichend. Eine gefürchtete Komplikation ist die Nierenbeckenentzündung, die mit hohem Fieber bis hin zur Blutvergiftung und Abszessbildung einhergehen kann.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zystitis

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